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Joseph-Vorstadt, Erlenpark

Als ältestes angelegtes Viertel extra muros nahm die Josephvorstadt 1773 ihren Anfang, als nach dem Kaiserbesuch Josephs II. in Hermannstadt die ersten 33 Parzellen auf dem Gelände der 1701 geplanten und seit 1703 aufgelassenen Zitadelle verkauft wurden. Zu den ältesten Bauten der Viertels gehört die 1789 geweihte orthodoxe Verkündigungs-Kirche „im Graben“ (Biserica din groapă) einer Quartals-Gemeinschaft, die bis dahin wehrtechnisch bedingte Wohnverhältnisse durchgestanden hatte. Auf der Schewisgasse war in der Anlage mehrerer Prachtgärten des Beamtenadels eine spätere großräumige Nutzung vorgezeichnet. Von Bedeutung erwies sich die 1856 genehmigte Anlage des Erlenparks. 1859 entstanden die Promenadenwege zwischen Schwimmschule (1830) und Garnisonsspital (1859). 1860 wurde der Trinkbach kanalisiert, 1865 öffnete das Gasthaus „Unter den Erlen”/ Bolta Rece. 1898 entstand der Musikpavillon, die Gloriette – 1979 erneuert; 1905 folgten Leuchtspringbrunnen und Straßenbahn, 1915 der Dammweg (str. Avrig). Vor dem 1839 abgetragenen Heltauer Tor steht das Meldeamt-Rathaus, vormals städtische Brauerei, um 1860 als Finanzgebäude ausgebaut. Daneben wurde 1884 das Gesellschaftshaus eröffnet, nach 1920 Thalia-Kino, 1938 abgebrannt: 1971 entstand dort das Armeehaus. Auf der anderen Straßenseite entstand 1904 das Korpskommando-Palais mit Prachtgarten – heute Rektoratssitz der ULB. Gegenüber befindet sich die Fakultät für Geisteswissenschaften – 1940 im Neubau des Mädchengynasiums Domnița Ileana begonnen als Teil der Klausenburger Universität. Weiter oben stand eine Fest-Halle (1869) – 1908 durch den Justizpalast ersetzt. Im Park neben der 1858 gestifteten Sommerresidenz des Metropoliten wurde 1891 das Landeskirchenseminar eröffnet. Auf der 1898 parzellierten Binderwiese entstand 1909 die Kadettenschule, daneben auf der Drotleff-Wiese das Villenviertel Unter den Erlen. 1864 wurde auf der Berggasse das Franziskanerinnen-Kloster eingeweiht, 1912 entstand auf der Mühlgasse der ev. Schulkinderhort und 1927 auf der Seilergasse/ Banatului das ev. Mädchengymnasium.

  Stadtränder Architekten-Viertel Doamna Stanca Schellenberg Schellenberg Junger Wald, Friedhof Goldtal, Tilisca Joseph Vorstadt Arsenal Hipodrom I, III, III, IV BMX artlabs CT3 Heltauer Vorstadt, Junger Wald Viertel Strand I II Neppendorf Ziegelei Viertel, Binder-See, Tineretului, Veteranilor Sagtor Vorstadt, Conradwiese Rieger, Independenta Burger-Vorstadt, Theresianum Industriegebiet West Industriegebiet Ost Vasile Aaron, Broscarie Hammersdorf Elisabeth Vorstadt, Lazarett Simerom Hallerwiese, Drei Eichen Oberstadt Kleiner Ring & Großer Ring Oberstadt Quartiere, Wehranlagen Unterstadt Saggasse Unterstadt Burgergasse Huet-Platz
© Stefan Jammer

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