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Goldtal, Tilisca

Das Goldtal nahm als eines der jüngesten Viertel im Zuge der Agrarreform von 1921 seinen Anfang: Im Anschluss an das Erlenviertel und das Gelände der Kadettenschule sind Areale zwischen Calea Poplăcii und dem Erlenpark parzelliert worden, jedoch wurden deren Straßenzüge bis 1926 noch verändert. Heute erstreckt sich das Häuserviertel zwischen Calea Poplăcii und den Straßen Islazului, Aciliu, Pictor Nicolae Grigorescu, Iazului und Theodor-Mihaly. Ein letztes Areal – zwischen Calea Poplăcii, Theodor-Mihaly-Str., Iazului und Waldrand – 1985 begonnen, besteht aus Wohnblocks, wo auch die meisten Einrichtungen untergebracht sind. Dessen Hochhäuser säumen die str. Ludoș, die Verbindungstraße zwischen Calea Poplăcii und Junger-Wald-Straße. Das Viertel nennt sich nach dem alten Wald-Wirtshaus bei der Schreyer-Mühle, bzw. dessen Ersatz aus den 1970ern. Im Piața-Sadu-Stern trifft die unvollendete Zwischenkriegs-Parzellierung auf gediegene Mehrfamilienhäuser und auf die nach 2008 gebauten, dicht gedrängten Wohnblocks des Tilișca-Viertels – von dem es 1938 nur eine Parzellenreihe an der Săcel-Str. gab. Das Viertel erstreckt sich zwischen Islazului- und Săcel-Str., angefangen vom Erlenviertel und bis zur 2014 geschlossenen Bauschutt-Deponie, wo bis 2022 mit EU-Mitteln ein Freizeitpark mit Einrichtungen für Sport und Kultur entstehen soll. Die beiden Viertel bringen es inzwischen auf rund 11.300 Bewohner. Das Goldtal gilt als ruhigstes und kostengünstigstes Viertel der Stadt, ist mit sozialen Einrichtungen ausgestattet, verkehrstechnisch gut verbunden und genießt Naturnähe, nicht zuletzt jene der alten Sportplätze am Waldrand.
Ab dem Reiterdamm, später Straßenbahndamm, der alten Grenze zwischen Jungem Wald und Erlenpark, spaltete sich vom oberen der untere Schewis-Kanal ab. Schon ab dem 16. Jh. wurde der Schewis-Bach in drei Wasserläufen aus dem Jungen Wald stadtwärts geleitet und als Trinkwasser, für Haushalt und Gewerbe sowie bis 1781 auch für die Wasserwehr der Stadt genutzt. Später regulierten Dämme und Schleusen die drei Wasserläufe aus den 1915 angelegten Seen im Jungen Wald, die Anteile der Wasserversorgung und den Hochwasserschutz der Stadt sicherten. Die 1894 übergebene Trinkwasserleitung aus dem Schewistal wurde nach 1910 von Hochquellen gespeist.

  Stadtränder Architekten-Viertel Doamna Stanca Schellenberg Schellenberg Junger Wald, Friedhof Goldtal, Tilisca Joseph Vorstadt Arsenal Hipodrom I, III, III, IV BMX artlabs CT3 Heltauer Vorstadt, Junger Wald Viertel Strand I II Neppendorf Ziegelei Viertel, Binder-See, Tineretului, Veteranilor Sagtor Vorstadt, Conradwiese Rieger, Independenta Burger-Vorstadt, Theresianum Industriegebiet West Industriegebiet Ost Vasile Aaron, Broscarie Hammersdorf Elisabeth Vorstadt, Lazarett Simerom Hallerwiese, Drei Eichen Oberstadt Kleiner Ring & Großer Ring Oberstadt Quartiere, Wehranlagen Unterstadt Saggasse Unterstadt Burgergasse Huet-Platz
© Stefan Jammer

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